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Für IT und CIO

Architektur, Cybersicherheit und Integration

Ein Zutrittssystem ist ein Sicherheitselement in Ihrem Netz, und die IT fragt zu Recht, was die Einführung mit der Sicherheit macht. Hier die Antwort: getrenntes Netz, lokale Datenbank, nichts im Internet exponiert — und eine offene API.

Architektur

Ein Anwendungsserver, ein dediziertes Netz

Die gesamte Lösungsschicht läuft auf dem Applikationsserver der Plattform PSA: Web-Verwaltung, MQTT-Bus für Kiosks und Peripherie, lokale Datenbank und Reservierungsserver für Vorregistrierungen. Die Komponenten kommunizieren in einem dedizierten Netz.

Es gibt zwei Einsatzvarianten, je nachdem, wer den Perimeter hält: on-premise in Ihrer DMZ hinter Ihrer Firewall — oder ein physisch getrenntes Lieferantennetz mit eigener Anbindung, wenn das System gar nicht in Ihr Firmennetz soll.

Entschieden wird lokal: Ein Konnektivitätsausfall bedeutet, dass Fernverwaltung und Web-Vorregistrierung nicht erreichbar sind — kein geschlossenes Tor. Durchfahrten nach Kennzeichen und Karten laufen weiter.

Grundprinzipien

  • Keine Komponente direkt aus dem Internet
  • Lokale, nicht exponierte Datenbank
  • Dediziertes Netzsegment (DMZ / VLAN)
  • Servicezugang nur über VPN
  • Lokale Entscheidungen unabhängig von der Konnektivität
Cybersicherheit

Nach NIS2-Prinzipien entworfen

Das System steuert den physischen Zutritt zum Areal, also behandeln wir es als Sicherheitselement. Die Segmentierung in ein dediziertes Netz verhindert die Ausbreitung eines Angreifers; MQTT-Verkehr darf sein Segment nicht verlassen, und Reservierungsdaten aus dem öffentlichen Portal fließen durch einen verschlüsselten Tunnel herein, nicht per Direktzugriff.

Die Sprachautorisierung der Zufahrt hat eigenen Schutz: Das GSM-Modul des Kiosks kann nur abgehende Anrufe, und der Sprachkanal ist physisch vom Datennetz getrennt — er taugt nicht als Weg in Ihr LAN. Jede manuelle Freigabe hat einen Audit-Eintrag.

Die Fernüberwachung SECAPRO REMOTE CARE kommuniziert ausschließlich abgehend über eine verschlüsselte, beidseitig authentifizierte Verbindung — ohne öffentliche IP, offene Ports oder Firewall-Änderungen. Es ist ein Entwurf nach NIS2-Prinzipien, kein Zertifikat — die Richtlinie erfüllt der Betreiber, wir liefern Technik, die es ihm leichter macht.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Segmentierung, MQTT nur im eigenen Segment
  • Verschlüsselter Tunnel für Reservierungsdaten
  • GSM nur abgehend, getrennt vom LAN
  • Audit-Trail jedes Eingriffs
  • Überwachung nur per abgehender Verbindung
Integration

Offene Schnittstelle statt geschlossener Box

Die häufigsten Anbindungen, die wir bauen. Die Rampenplanung selbst übernimmt das Modul Logistik; die vollständige Liste steht auf der Seite Systemintegration.

Zeiterfassung und ACS

Der Drehkreuzdurchgang landet in der Zeiterfassung; mit einer fremden Zutrittskontrolle tauschen wir Identitäten, Karten und Berechtigungen über eine Schnittstelle aus.

ERP und WMS

Avise und Anlieferungsdaten steuern, wen die Pforte erwartet. Referenznummern tippt niemand von Hand ab.

Brückenwaagen und TMS

Wägungen verknüpft mit konkreter Durchfahrt und Lieferschein; Spediteure ans Zeitfenstersystem übergeben.

M2M API

Einfahrtsmeldung von einem fremden Tor, Berechtigungsabfrage nach Kennzeichen, Steuerung der Durchfahrt. Gesichert mit API-Schlüssel und JWT-Token.

Eine Integration versprechen wir nie blind: Bevor sie im Angebot auftaucht, wollen wir die Schnittstellendokumentation der Gegenseite sehen und wissen, wer sie bei Ihnen verantwortet. Gibt es keine Schnittstelle, sagen wir das offen und schlagen einen anderen Weg vor — etwa einen regelmäßigen Import statt einer Live-Kopplung.
Häufige Fragen

Was die IT am häufigsten fragt

Wo läuft die Software und wo liegen die Daten?

Nach Ihrer IT-Richtlinie: auf einem Server in Ihrem Netz, im Kiosk oder in unserer dedizierten Infrastruktur. In der Standardinstallation ist die Datenbank lokal und nicht ins Internet exponiert.

Wie lösen Sie den Fernwartungszugang?

Ausschließlich über gesichertes VPN, nie über offene Ports. Ferneingriffe des Überwachungsdienstes erfolgen mit namentlichem Zugang und Audit-Eintrag — wer, wann und was.

Was brauchen Sie von uns für eine Integration?

Welches System und welche Version Sie betreiben, ob es eine dokumentierte Schnittstelle hat, wer sie verantwortet, welche Daten in welche Richtung fließen sollen und wie oft. Die Schnittstellenentwicklung führen wir als eigene Position, nicht versteckt im Preis.

Welche Netzanforderungen hat das System?

Die Übersicht der Ports und Dienste steht auf der Seite der Plattform PSA; das vollständige Segmentierungsschema liefern wir in der Projektphase. Ausweisleser an der Pforte melden sich als Tastatur — keine Treiberinstallation.

Geht der Betrieb ohne Cloud-Abhängigkeit?

Ja, die Standardinstallation ist on-premise mit lokaler Entscheidung. Die Cloud ist keine Betriebsvoraussetzung — draußen läuft nur die öffentliche Vorregistrierung, die Daten durch einen verschlüsselten Tunnel hereinschickt.

Die Architektur mit unseren Technikern besprechen?

Schicken Sie uns die Fragen Ihrer IT — Topologie, Segmentierung, Schnittstellen. Wir antworten konkret, nicht mit Marketing.